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Dieser Artikel beschreibt meinen Weg zur Astro-Fotografie und wird kontinuierlich erweitert.
Letzte Änderungen am 4. Februar 2026
Foto-Kalender
Die Ergebnisse meiner Astrofotografie habe ich in einer Kalender-Sonderedition als Monatsplaner mit beschreibbarem Kalendarium, als Monatskalender und als Posterkalender ohne Kalendarium zusammengestellt.
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Die Ideen zu diesen Projekten sind aus unserem monatlichen Arduino und 3D-Druckworkshop der GvA entstanden.
Im Lauf der Zeit habe ich mir das folgende Equipment besorgt und mich in die einzelnen Tools eingearbeitet:
Um die Arduino-Microcontroller mit einem Android Smartphone zu koppeln, sind die folgenden Tools von Kai Morich für Android sehr hilfreich
Für das Konstruieren von 3-D-Modelle ist eine Schieblehre unbedingt erforderlich, um die genauen Maße für das Modell zu bestimmen. Um Schraubverbindungen z.B. für Deckel zu realisieren, habe ich mich für M2,5 Schrauben in verschiedenen Ausführungen und M2,5 Gewindeeinsätze entschieden. Die Gewindeeinsätze werden in das gedruckte 3D-Model eingedrückt und halten von alleine. Dann benötigt man einen guten und feinen Elektonik-Lötkolben, eine ruhige Hand und die richtigen Ideen. Damit kann es losgehen.
Ich konstruiere meine Modelle immer in den richtigen Maßen und berücksichtige vor dem Slicen die verschiedenen Schrumpf-Faktoren. Meine Erfahrungswerte sind:
ACHTUNG: An dieser Dokumentation wird aktuell noch gearbeitet und sie ist noch nicht vollständig.
Bei der Entwicklung eines Umweltsensors auf Arduino-Basis bin ich von den folgenden Ideen ausgegangen:
Ich möchte
Als Hardware habe ich mich für
entschieden. Ich nutze nur die original Arduinos, um einerseits das Arduino-Projekt zu unterstützen und andererseits keine Probleme mit Inkompatibilitäten zu haben.
Am ersten I²C-Bus sind der BME280, das Display und die RTC angeschlossen.
Am zweiten I²C-Bus ist der MLC90614 / GY-906 angeschlossen.
Der erste Aufbau auf einem Mini Breadboard
Der zweite Aufbau auf einer Lochrasterplatine mit Steckverbindungen für die einzelnen Komponenten
Es gibt auch einen USB 2.0 Anschluss für den externen IR-Temperatur-Sensor. Es muss dann der auf dem Board steckende Sensor entfernt werden. Ich habe mich als Steckertyp zur Verbindung des I²C Busses für USB 2.0 entschieden. Die Steckverbindungen mit und ohne Kabel sind preisgünstig online zu kaufen, leicht zu verarbeiten und sind auch 4-polig.
Der Minimalaufbau besteht nur aus
Ganz wichtig ist die 3.3 Volt Version des BME280, ansonsten hat man Probleme mit dem Spannungswandler von 5.0 auf 3.3 Volt, der für einen Temperaturdrift sorgt (2 °C innerhalb von 15 Betriebsminuten im Gehäuse gemessen).
Der Schaltplan dann sieht so aus

Das Gehäuse ist mit einem 3D-Drucker aus PETG HF gedruckt und der Sensor wird von 5 Seiten belüftet und ist sehr weit weg von der Arduino Hardware positioniert. Ich verwende M2,5 Gewindeeinsätze und Senkkopfschrauben.
Aktuell experimentiere ich mit einem externen Gehäuse für den IR-Temperatur-Sensor, um ihn dann zum Himmel hin oder auf die Oberfläche der Optik auszurichten. Der von mir verwendete Sensor hat einen Erfassungsbereich von 90° (FOV). Es gibt den Sensor auch mit einem FOV von 5° (MLX90614ESF-BCI-000), der für die Messung der Himmelstemperatur besser geeignet sein könnte. Ich werde das mal ausprobieren.
Die Arduino-Betriebssoftware ist wie folgt aufgebaut:
Der Sensor ist über einen Serial-Port (COM) via USB mit 9600 Baud ansprechbar und startet im ASCOM-Mode und aktualisiert jede Minute die Messwerte, d.h. die Messwerte können immer abgefragt werden, werden aber nur alle Minute aktualisiert.
Es stehen folgende Kommandos zur Verfügung (Groß/Kleinschreibung ist egal)
MODEASCOM#
In diesem Modus können mit den Kommandos TEM#, HUM#, DEW#, PRE# und SKYT# die Werte für den ASCOM-Treiber abgefragt werden. Damit der ASCOM-Treiber die Konfiguration des Sensors erkennt, gibt es noch SST1# für das Vorhandensein des BME280 und SST2# für den MLX90614. Der ASCOM-Treiber stellt dann entsprechen die Werte zur Verfügung und sie können von mehreren ASTRO-Programmen parallel abgefragt werden.

MODELOG#
Hier schreibt der Sensor die Werte in einem Log-Format und versieht die Werte mit einem Zeitstempel, wenn die RTC vorhanden ist.
Der Sensor sollte mit PuTTY verbunden werden, um das Log-File zu erstellen.

MODETERM#
Hier schreibt der Sensor die Messwerte in das PuTTY-Terminal

MODESIMU#
Hier simuliert der Sensor eine fallende Temperatur und eine steigende Luftfeuchtigkeit und signalisiert die Veränderung des Taupunktes zur Umgebungstemperatur farblich im Terminal-Mode.


Die notwendigen Dateien in der aktuellen Version 0.99 als ZIP-Archiv zum Downloaden (Größe 1,5 MByte). Ich kann noch keine Garantie geben, da das Projekt in Arbeit ist. Bitte sagt mir, wenn etwas nicht funktioniert.
Das ZIP-Archiv enthält
ACHTUNG: An dieser Dokumentation wird aktuell noch gearbeitet und sie ist noch nicht vollständig.
In einer zweiten Version habe ich den Umweltsensor um einen Wärmesensor erweitert, der zur Messung der Himmelstemperatur oder zur Messung der Oberflächentemperatur der Optik eingesetzt werden kann.
Der erweiterte Aufbau besteht aus
Ganz wichtig ist die 3.3 Volt Version des BME280, ansonsten hat man Probleme mit dem Spannungswandler von 5.0 auf 3.3 Volt, der für einen Temperaturdrift sorgt (2 °C innerhalb von 15 Betriebsminuten im Gehäuse gemessen).
Der Schaltplan dann sieht so aus

Das Gehäuse ist mit einem 3D-Drucker aus PETG HF gedruckt und der Sensor wird von 5 Seiten belüftet und ist sehr weit weg von der Arduino Hardware positioniert. Ich verwende M2,5 Gewindeeinsätze und Senkkopfschrauben. Als Anschluss für den Wärmesensor habe ich mich für einen USB-Anschluß entschieden, weil einfach zu bekommen, auch nur 4-polig und gut zu verbauen. Die Arca-Swiss Kamera Schnellwechselplatte habe ich mit Doppelklebeband an das Sensorgehäuse geklebt.
Und so sieht der Wärmesensor aus, den ich auf eine Haltung geklebt habe, die auf die Sonnenblende meines Samyang 135mm gesteckt werden kann.
Und so sieht das ganze dann auf der Montierung aus
In den obigen Beispielen zu den angezeigten Werten kommt in N.I.N.A ein weiterer Wert vom Wärmesensor hinzu, der als Sky Temperatur angezeigt wird. Im LogMode oder im TerminalMode werden zwei weitere Werte angezeigt, weil der Wärmesensor nicht nur einen IR-Sensor (=Sky Temperatur) sondern auch einen integrierten TemperaturSensor an Bord hat.
Die ganze Software ist so programmiert, dass der UmweltSensor mit und ohne WärmeSensor betrieben werden kann. Er muss nur neu gestartet werden.
Die notwendigen Dateien in der aktuellen Version 0.99 als ZIP-Archiv zum Downloaden (Größe 1,5 MByte). Ich kann noch keine Garantie geben, da das Projekt in Arbeit ist. Bitte sagt mir, wenn etwas nicht funktioniert.
Das ZIP-Archiv enthält
ACHTUNG: An dieser Dokumentation wird aktuell noch gearbeitet und sie ist noch nicht vollständig.
Jahrelang habe ich eine Taukappenheizung mit USB-Anschluss verwendet. Ich habe sie an meiner Montierung mit einem USB-Netzteil versorgt. Wenn ich nur mit Kamera und Stativ fotografiert habe, habe ich sie an einer PowerBank angeschlossen.
Als sie kaputt ging, habe ich eine neue Taucherkappenheizung von Omegon gekauft. Die hat 12 Volt. Ich habe mehrere 12-Volt-Netzteile an meiner Montierung. Die Heizleistung kann ich über eine Omegon-Steuerung regeln.
Aber was mache ich unterwegs? Ich brauche also einen Adapter, der USB mit 5 Volt auf Cinch mit 12 Volt wandelt.
Bei Az-Delivery habe ich einen MT3608 Step-Up DC-DC Spannungsregler gefunden. Der kann 2 Ampere liefern.
Mein Heizband braucht höchstens 0,7 Ampere bei 12 Volt.
In den technischen Daten steht:
«Die Eingangsspannung kann zwischen 2V und 24V, und die Ausgabespannung bis zu 28V betragen. Der maximale Nennstrom beträgt 2A.»
Das sollte passen. Meine Powerbank kann 5 Volt und maximal 3 Ampere liefern.
Sie sieht der fertige Adapter aus:
Das Gehäuse ist mit einem 3D-Drucker aus PETG HF gedruckt. Ich verwende M2,5 Gewindeeinsätze und Senkkopfschrauben. Die notwendigen Dateien als ZIP-Archiv zum Downloaden (Größe 16 KByte). Ich kann noch keine Garantie geben, da das Projekt in Arbeit ist. Bitte sagt mir, wenn etwas nicht funktioniert.
Das ZIP-Archiv enthält
Ich nutze ein Tamron SP 500 mm f1:8 an einer ZWO ASI1600MM und einem ZWO Filterrad für Sonne- und Mond-Fotografie. Für Deep-Sky Fotografie ist das Objektiv (ein Spiegel-Tele) nicht gut geeignet, weil die Sterne dreieckig werden.
Um das ganze auf meiner Montierung zu verwenden, brauchte ich einige Spezialteile:
So sieht das ganze dann in Aktion aus
Und hier kommen die Einzelteile, die mit FreeCAD kontruiert wurden und mit einem 3D-Drucker in PETG HF hergestellt wurden.
Der Objektiv-Halter
Für den Objektiv-Halter wurden 3 Einzelteile gedruckt und zusammengeklebt.
Der Sonnenfilter-Halter
Die Baader AstroSolar Safty Folie nicht mit Doppelklebeband fixieren. Das Doppelklebeband neigt zu elektrostatischer Aufladung, die die Folie anzieht, wenn man der Deckring in die Nähe der Folie bringt. Mit normalem UHU-Kleber geht das Fixieren ohne Probleme.
Der Objektiv-Deckel
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